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Willkommen beim Edinburgh International Festival 2022

vom 5. bis 28. August

Wir freuen uns, Sie bei der 75. Auflage unseres internationalen Festivals in Edinburgh begrüßen zu dürfen. Zu diesem ganz besonderen Jubiläum haben wir in Zusammenarbeit mit grandiosen internationalen Partner*innen ein Programm auf die Beine gestellt, das Kontinente und Generationen genreübergreifend miteinander vereint.

Nachdem wir das Festival 2021 nur in kleinerem Maßstab stattfinden lassen konnten, sind wir umso glücklicher, Ihnen das Event dieses Jahr wieder in altbekannter Vielfalt zu präsentieren. Wir kehren zurück in die berühmten Theaterhallen und Opernhäuser Edinburghs und lassen die Stadt einmal mehr zur Bühne der weltbesten Musik, Oper, Tanz- und Theaterkunst werden.

Unter den Darbietungen in mehr als 50 Sprachen wird für den Geschmack aller Besucher*innen etwas dabei sein, wenn Künstler*innen und Gäste aus allen Teilen der Welt bei uns zusammenkommen.

Seien Sie dabei, wenn wir diesen Sommer zum 75. Mal die verschiedenen Kulturen der Welt empfangen und zusammen an einen Ort bringen!

Acrobats form human columns on a spotlit stage, with two other dances in aboriginal clothes superimposed top-right

The Pulse / Djuki Mala

© Darcy Grant

Highlights

Das Festival feiert seinen Auftakt mit einem kostenlosen Event in der BT Murrayfield. Dort präsentiert MACROden australischen zeitgenössischen Zirkus „Gravity & Other Myths“, die Aborigine Tanzkompanie „Djuki Mala“, den National Youth Choir of Scotland sowie weitere schottische Musiker*innen, unter anderem Aidan O‘Rourke, Brighe Chaimbeul, und Kathleen MacInnes.

Während des dreiwöchigen Programms präsentiert die UK/Australia Season die erstaunlichsten Talente von Down Under und holt sie auf die Bühnen der Stadt. Dabei sein werden Auftritte des Australian World Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta sowie die Europapremiere von Julia Hales‘ „You Know We Belong Together“. S. Shakthidrharans Counting and Cracking erzählt außerdem eine Geschichte aus der Zeit nach Sri Lankas Unabhängigkeit und von Australien als Einwanderungsland. Es wird der Violist Brett Dean auftreten, begleitet vom Hebrides Ensemble.

Das National Theatre of Scotland kehrt mit Alan Cumming und seiner Debut Soloperformance „Burn“, inspiriert vom Leben des Robert Burns ebenso wie von Liz Lochheads überzeugender Variation der Medea, wieder auf die internationale Bühne zurück. Unterdessen wird im Leith Theatre die Livemusik der Künstler*innen Princess Nokia, Ezra Furman, Ibeyi und Squarepusher begeistern und die Queen’s Hall einmal mehr zur Gastgeberin einiger der bekanntesten Kammermusikensembles, Quartetts und Solisten weltweit.

Unsere Refuge Reihe in Zusammenarbeit mit dem Scottish Refugee Council wird sich in Form von zeitgenössischem Theater, Tanz, Visual Art, Film und Konversation den Themen Flucht, Migration, Identität und Inklusion widmen.

Den krönenden Abschluss bildet ein spektakuläres Konzert des Royal Scottish National Orchestras unter der Leitung von Sir Andrew Davies. Zusammen mit dem Edinburgh Festival Choir, dem National Youth Choir of Scotland sowie drei britischen Ausnahmesolist*innen, wird Elgars fröhliches und visionäres The Dream of Gerontiusaufgeführt.

Künstlerresidenzen

Um unser Festival nachhaltiger zu machen, testen wir dieses Jahr weitere neue Residenzprogramme für Künstler*innen. Wir stolz darauf, eine neue Produktion von Dvoráks düsterem Märchen „Rusalka“, mit Natalya Romaniw in der Hauptrolle und der ebenfalls am Programm teilnehmenden Philharmonia zeigen zu können. Im Rahmen ihrer Residenz zeigen diese außerdem zusammen mit dem koreanischen Pianisten Seong-Jin Cho eine Konzertversion des Fidelio, sowie ein Kammer Rezital in der Usher Hall.

Ivo van Hoves Internationaal Theater Amsterdam wird gleich zwei seiner unglaublichen Shows aus dem Repertoire zeigen: zum einen die UK Premiere von A Little Life, welches auf dem Roman von Hanva Yanagihara sowie einer Abwandlung von Thomas Manns Zauberberg basiert, und zum anderen eine von Toneelschuur Producties entwickelte Neuinterpretation von Édouard Louis‘ The End of Eddy.

Das Philadelphia Orchestra zeigt unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin vier Konzerte. Das Residenzprogramm beinhaltet Beethovens Neunte Symphonie mit Angel Blue, Karen Cargill und dem Edinburgh Festival Chorus, Florence Price’s First SymphonyKammerkonzert von Mozart sowie ein ganz besonderes kostenloses Nachmittagskonzert, mit welchem das 75. Jubiläum unseres Festivals gebührend gefeiert wird.

Two men stand back to back on a dark stage, throwing their arms in the air as long streams white cloth billow away from them

Samsara

© Nirvair Singh

Wie kann ich buchen?

Sie können online oder unter der +44 (0) 131 473 2000 mit uns in Kontakt treten und Ihre Tickets sichern. Der Vorverkauf für Mitglieder öffnet gestaffelt ab Mittwoch, den 30. April 2022.

(Finden Sie hier heraus, wie Sie Mitglied werden.)

Generell öffnen die Buchungsschalter am Freitag, den 8. April 2022 um 10:00 Uhr. Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir alle internationalen Festivalgäste bitten, das elektronische Ticket auszuwählen.

Gruppenbuchungen

Gruppen von 10 oder mehr Leuten erhalten einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis bestimmter Programmpunkte. Gruppenrabatte sind ebenfalls ab dem 8. April 2022 verfügbar und gelten nicht in Zusammenhang mit weiteren Ermäßigungen.

Looking from Calton Hill over Edinburgh as the sun sets